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April 22 2012
“— "Samenbombe": Wie Guerilla-Gärtner illegal Städte begrünen - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINEIn München tauchten vor Jahren die ersten Fotos der urbanen Gärtner in den Zeitungen auf: Schlechte Aufnahmen, absichtlich verwackelt, von Leuten mit Zwergenmützen auf dem Kopf und angeklebten Rauschebärten. Mit Säcken voller Saatgut zogen sie in die Nacht hinaus. Sie pflanzten und säten dort, wo in der Großstadt normalerweise kein Gras wächst.
Ihre Geheimwaffe ist die „Samenbombe“, ein Gemisch aus Erde, Dünger und Samen, eine Bombe, die keine zerstörerische Wirkung entfaltet, sondern bunte Blüten treibt. Schöner lässt sich die Anarchie des „Guerilla Gardening“ in den Städten kaum beschreiben, sagt Silvia Gonzalez, die vor Jahren selbst als grüne Aktivistin begann und mittlerweile stellvertretend für die Münchener Gärtner-Guerilla ein Büro beim Verein Green City e. V. bezogen hat, in dem sie halb ehrenamtlich zwischen dem Münchner Stadtgartenamt und der Bewegung zu vermitteln versucht.
Vermittlung nämlich ist nötig: Die Begrünungsaktionen sind oft nicht legal. Immerhin gehören die begrünten Flächen meist der Stadt oder Privatleuten.
Der harte Kern der Truppe, 15 Leute, hat gerade im Bahnhofsviertel damit begonnen, hässliche, graue, teilweise verrußte Wände mit „Moosgraffiti“ in eine lebendige Stadtlandschaft zu verwandeln. Ein paar Wochen lang hatte man die Münchner Guerilleros mit einer selbst hergestellten, grünen Paste hantieren sehen, dann brachten sie diese zum ersten Mal auf ein Stück Mauerwerk auf. „Ob’s was wird, bleibt abzuwarten“, sagt Gonzalez.
Kripo beschäftigte sich mit Sachbeschädigung
Es ist das alte Lied: Experimentierfreude und Einfallsreichtum der Aktivisten kollidieren mit Vorschriften und Eigentumsrechten. Vereinzelt wurde die Paste in den vergangenen Tagen von städtischen Reinigungstrupps wieder entfernt. Die Bepflanzungen auf öffentlichen Flächen gelten streng genommen als Sachbeschädigung; eine Straftat, für die der Gesetzgeber eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren vorsieht.
In Tübingen beschäftigte das illegale Treiben sogar schon die Kripo. Die trat auf den Plan, als sich in den Blumenkästen auf der pittoresken Neckarbrücke der Universitätsstadt plötzlich Ungewöhnliches, ja Verbotenes regte.
Zwischen Petunien und Begonien, Wandelröschen und Eisenkraut lugten grüne Triebe hervor, die dort ganz und gar nicht hingehörten. Gärtner der Stadt identifizierten die Invasoren als Cannabis sativa, zu Deutsch: Hanf. Das Kraut wurde schleunigst entfernt, der Verursacher jedoch nie gefunden.
"Verantwortung für den öffentlichen Raum übernehmen"
Auch in München wurden von der Guerilla gepflanzte Tulpen auf Verkehrsinseln oder entlang von Radwegen oft einfach abgemäht, weil die Absicht dahinter nicht erkannt wurde. „So machte es die Stadt“, sagt Silvia Gonzalez. Mittlerweile hat sich die Situation geändert.
„Wenn die vom Stadtgartenamt wissen, wo illegal Sträucher gepflanzt worden sind, gießen sie sie auch mal.“ Umgekehrt kümmert sich die Guerilla um „Grünpaten“, die öffentliche Flächen in der Nachbarschaft betreuen. „Es ist Zeit, dass wir alle zusammen Verantwortung für den öffentlichen Raum übernehmen.“
Das bedeutet, privates, aber bisher illegales Engagement und die öffentlichen Stellen zusammenzubringen.
Martina Neumann vom Leipziger Verein Ökolöwe sieht das ähnlich. Mit Spaten und Saatgut bewaffnet, betritt die Stadtgärtnerin gemeinsam mit ihrer Kollegin Juliane Klengel am Mittwochnachmittag den Hof der Kindertagesstätte Biedermannstraße im Leipziger Stadtteil Connewitz. Die Gärtnerinnen sind auf Begrünungsmission, ganz offiziell.
Ihre kleinen Helfer warten schon. Zusammen mit den Kindern legen sie heute hinter dem Kita-Gebäude eine Blumenwiese an. Das Saatgut bringen die Frauen selbst mit. Die Aktion ist Teil des Projekts „Leipzig soll blühen!“, das der Verein im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben hat.
Im Gegensatz zu den geheimen Guerilla-Aktionen in anderen Großstädten haben sich die Leipziger Ökolöwen das zuständige Amt für Umweltschutz mit ins Beet geholt. „Blühende Landschaften Süd“ heißt denn auch die Saatmischung, mit der die Gärtnerinnen dem Artenschwund in Leipzig entgegentreten wollen.
Verein verschickt kostenlose Samentütchen
Damit das klappt, schickt der Verein kostenlose Samentütchen an alle, die ein Fleckchen Erde mit Wildblumen und Wildgräsern gestalten wollen. „Im Vorjahr haben wir knapp 2000 Saatbriefe verschickt“, sagt Martina Neumann. In diesem Jahr sollen es mindestens genauso viele sein. Auch zehn Kindereinrichtungen, die sich bei dem Verein darum beworben haben, werden auf diese Weise begrünt. Das sieht schön aus und hilft der Umwelt.
Das aber ist längst nicht bei all jenen Aktionen der Fall. Viele Garten-Guerilleros handelten ökologisch ahnungslos, wenn nicht gar fahrlässig, moniert der Ludwigshafener Botaniker Johannes Mazomeit, der die oft sehr vielfältige Pflanzenwelt in Großstädten erforscht. Manchen Guerilleros, die auffällige Pflanzen wie Sonnenblumen ausstreuen, sei es egal, ob dies zu den örtlichen Pflanzengemeinschaften und Insekten passe. Nicht nur mit dem deutschen Recht, sondern auch mit der Stadtökologie also müssen sich die freischaffenden Pflanzer künftig besser arrangieren.
”
March 21 2012
February 05 2012
January 30 2012
Comfort in Cookies
Sent to you by Matt via Google Reader:
I love having cookies around. Whether I need a little pick me up or just a quick sugar fix. Having cookies handy is comforting. And knowing I can have one and be good or eight and feel good, cookies equal comfort for me.
And chocolate cookies. well they just make it all even better.
Chocolate cookies with chocolate chips.
Uh huh. That’s the stuff.
I found these dark chocolate chips at the grocery store and had to use them right away.
I guess they’re new from Nestle. It’s about time they joined the party. I love dark chocolate.
Oh, I forgot. The cookies are kissed with peanut butter, too.
Yes. Yum.
Start out by creaming the butter, sugar and peanut butter.
Add the eggs and vanilla.
Beat it all together.
Add whisked cocoa, flour, baking soda and salt to the creamed mixture.
Then add in those dark chocolate chips and stir it all together. Oh yeah.
Take the cookie dough and roll into small balls roughly 1 1/4″ in size.
Place on parchment paper and bake away.
They’ll be on the smaller side, but they’ll bake up nice and thick.
And oh so good.
Help. Me.
If you’re a nut lover, you can also roll them in chopped pecans right before baking.
Just like so.
I baked some plain and some with pecans to play.
But, I like the plain ones better. Plain, slightly under baked and warm – right out of the oven.
Hard to resist. Basically, I like to torture myself. Then I can seek comfort with more cookies.
It’s probably good to be alone when you take them out of the oven. No one needs to see that behavior.
Just curious. Raise your hand if you’ve ever eaten an embarrassing amount of cookies before they can even cool.
Dark Chocolate Chip Comfort Cookies
1 1/2 cups flour
1/2 cup cocoa
3/4 teaspoon baking soda
1/2 teaspoon salt
1/2 cup butter, slightly softened
1 1/2 cups sugar
1/2 cup peanut butter
2 eggs
1 teaspoon vanilla
10 oz. dark chocolate chips
chopped pecans, optional
- Preheat oven to 350 degrees.
- In a small bowl, mix flour, cocoa, soda and salt using a wire whisk and set aside.
- In another bowl, cream butter, sugar and peanut butter until light and fluffy.
- Add eggs and vanilla and mix until combined.
- Add flour mixture to creamed mixture and mix until combined.
- Stir in dark chocolate chips.
- Roll cookie dough into 1-1/4 inch balls. (If desired, roll balls in chopped pecans.)
- Place on parchment paper covered baking sheet.
- Bake 10 minutes.
- Place cookies on cookie rack to cool.
- Makes about 30 2-inch cookies.
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February 13 2011
January 22 2011
January 21 2011
“— Das Kraftfuttermischwerk » Radio Fritz nimmt den offenen Brief von Su Holden an die schwangere Familienministerin offlineSu Holder sagt der Familienministerin ihre Meinung!
Es ist ungefähr so, wie wenn der größte Klassenstreber, der immer nur Einsen schreibt, sagt: “Oh Gott, hoffentlich fall ich nicht durch”…
Familienministerin Kristina Schröder ist schwanger und sorgt sich um ihre Zukunft. Die Frauen der FritzRedaktion haben sich heute Morgen extrem darüber aufgeregt.
Su Holder mit einem offenen Wort an die schwangere Familienministerin:
Liebe Kristina Schröder,
ich freu mich eigentlich immer über Schwangerschaftsbotschaften, aber alle Zitate von Ihnen, die man heute lesen muss, rufen Ekel und Würgereflexe in mir hervor. Zum Beispiel: “Wir werden vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind.”
Wie anmaßend, schamlos, unmoralisch, blind und bescheuert sind Sie eigentlich? Mit 16.529,50 Euro im Monat und einem garantierten, vergoldeten Betreuungsplatz in der 5 Sterne-Bundestags-Kita stehen Sie NICHT vor den gleichen Herausforderungen wie viele andere Paare in Deutschland.
Sie hoffen “Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen mit der Unterstützung ihrer Familien”… Erzählen Sie uns bitte nicht, dass Sie von Existenzängsten geplagt sich nachts wälzen und sorgen, ob das Geld für Windeln reichen wird, ob Sie problemlos ihre Arbeitsstelle zurück bekommen. Fragen Sie sich lieber, wer eigentlich vor kurzem das Elterngeld gekürzt hat.
Ich wünsche Ihnen Sodbrennen, Wasserbeine, Müdigkeit, Krampfadern und Hämorrhoiden – wenigstens körperlich gleiche Herausforderungen.
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Bitte weiterverbreiten! Radio Fritz wurde, wie es z.Zt. aussieht, gezwungen diesen Text zu entfernen. Da ich Zensur in einem demokratischen Land nicht tolerieren kann sag ich nur noch eins dazu: Streisandeffekt!
”
December 08 2010
Berlins Bürgermeister Wowereit hat dem JMStV zugestimmt, ohne
daran mitgearbeitet zu haben.
Seine Zustimmung steht der Berliner SPD Fraktion nun im Weg. Klaus, wie unsexy!
Photo: CC BY SA (de/3.0) by Oliver Wolters.
December 01 2010
November 30 2010
October 04 2010
May 26 2010
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...





















